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„…noch über Nacht“: Die Sounds der Frauenbewegung 

„FLYING LESBIANS. Stammen von, wie ihr Name schon sagt, fahrenden Liebesgefährtinnen. Die Flying Lesbians kommen aus Germanien und haben überall Liebesgefährtinnen. Als Sängerinnen und Musikantinnen verdankensie ihren Ruhm der Tatsache, daß sie in der Raserei, die die Gloriose Zeit einläutete, erste Gruppe von fahrenden Lesbierinnen waren.“

Monique Wittig/Sande Zeig, Lesbische Völker, Ein Wörterbuch, Paris 1976, München 1981

1974 gründete sich in Berlin „über Nacht“ die erste deutsche Frauenrockband, drei Tage vor dem ersten Frauenfest in der Mensa der TU: die gebuchte englische Band hatte plötzlich abgesagt… Zwei Jahre lang tourten schließlich die „Flying Lesbians“ als Stimme der neuen Frauenbewegung durch deutsche Städte und europäische Länder…

2007 kamen die Flying Lesbians zu einem Revival zurück auf die Bühne nach Berlin ….

mehr erfahren, Fotos und Video unter  > www.flying-lesbians.de

Flying Lesbians in Wikipedia


Print-Publikationen:

Rentmeister, Cillie:  „The Sounds of the Women’s Movement – Women’s Rock Bands in Germany (1974 – 1985)“.

The Finland Lectures – held at Helsinki, Sibelius-Akatemia, March 5, 1985 and at Jyväskylä University, musiikin laitos / Music Institute, March 14, 1985     Volltext hier auf der website unter > english, und unter > www.flying-lesbians.de

Rentmeister, Cillie: Frauenfeste als Initiationsritual, in: Heinrich Böll Stiftung, Feministisches Institut (Hrsg.) (1999): Wie weit flog die Tomate? Eine 68erinnen-Gala der Reflexion, Berlin.   Volltext unter > www.flying-lesbians.de


… gekürzte Fassung unter dem Titel „The Flying Lesbians spielten zum Tanz der freien Verhältnisse“, in: Gabriele Dennert, Christiane Leidinger, Franziska Rauchut (Hg.) (2007): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin.

Buchcover Dennert/Leidinger/Rauchut

Beim > Querverlag das Inhaltsverzeichnis des Buchs ansehen (PDF)


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„Ein Schritt rückwärts. E-Mail-Interview mit Cillie Rentmeister, Flying Lesbians“
Interview: Christine Stonat/Cillie Rentmeister (2/2011)

in: Online-Magazin www.weird-bielefeld.de, Ausgabe Nr.41, März 2011. Über die Flying Lesbians, das Verhältnis von Frauenbewegung zu Lesbenbewegung, die sozialistischen Vorfahrinnen, das Leben als rebellisches Gesamtkunstwerk, die Fliegerei: Direkt zum Interview


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„E.M.P. – Ende of Manmade Power“ 

 

1983 entstand die Single „E.M.P.  End of Manmade Power“ –  „Ehrlich montierte Plagiate“, „Endlich Meine Platte“, „Esst Magische Pilze“, „Ein-Mädchen-Produkt“ … Indie-Mix aus Voices, Keyboards und O-Ton-Samples, zum Ausklang zweier Zeitalter: der Single und der Neuen Deutschen Welle.

Presse

taz, Dez. 83:

»Keine Angst, Cillie Rentmeister ist nicht zum Mikrochip geschrumpft… Die „Tanne-tot-Samba“ ist mir in die Füsse gefahren – Marke Ohrwurm. Im anderen Stück „Deadly Force“ ist der Text musikalisch gut inszeniert mit einem Tropfen Nina Hagen extra scharf….«

Klangproben und mehr deutsche Presse unter > sphinxmedien – musik

Die „Tanne-tot-Samba“ als > Soundtrack zum Trailer der Ausstellung „Erst stirbt der Wald… Das Waldsterben – eine Debatte verändert das Land“, Stuttgart, Haus des Waldes, ab 11.Oktober 2011

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„Anna und Edith“ – ZDF 1975

Spielfilm zum „Internationalen Jahr der Frau“ im ZDF. Buch: Cristina Perincioli und Cillie Rentmeister

Mehr zum Film bei Cristina Perincioli unter: > anna_edith

Verleih/Verkauf und weitere Infos bei der > Anna und Edith – Salzgeber Edition

Aus dem Text bei Salzgeber:

„… ANNA UND EDITH war der erste deutsche Film, der eine glückliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen zeigte. Obwohl Gerrit Neuhaus am Ende die Regie übernahm, ist die kämpferische, witzige und hinreißend gespielte Romanze im Wesentlichen das Werk von vier Frauen: den Autorinnen Cillie Rentmeister und Cristina Perincioli (selbst eine anerkannte Regisseurin), der ZDF-Redakteurin Alexandra von Grote und der Produzentin Regina Ziegler, die damals noch am Beginn ihrer erfolgreichen Laufbahn stand. Gemeinsam brachten sie mit diesem Klassiker des lesbischen Films Bewegung ins männlich dominierte Fernsehen.“

Trailer: bei: kino-zeit.de

Links und Besprechungen – 70er Jahre und aktuell (in Arbeit)

Rezensionen von 1975:  nachlesen bei sphinxmedien

Rezensionen 2008 ff.:

Diana Näcke: „Die Geduld der Frauen…“,  in sissy – homosexuals quarterly Juni-August 2009

„Frida“ in rp-online – am 5.5.2010 in „opinio“

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Auftritte, Performances 

 

F.M.P. – Das Frauen-Macht-Programm. Eine Identitässimulation mit RitaSoft und den Byte-Sisters

siehe Menü   > Wandel der Weltbilder

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The Sounds of The Women´s Movement

Die finnische Presse berichtete 1985 von einer Vortragsreise „The Finland Lectures“ mit Musik- Live-Acts: „Bringt Cillie den feministischen Rock nach Finnland?“

The Sounds of the Women’s Movement – Women’s Rock Bands in Germany (1974 – 1985) – The Finland Lectures. Held at Helsinki, Sibelius-Akatemia, March 5, 1985 and at Jyväskylä University, musiikin laitos / Music Institute, March 14, 1985.

Finnland-Lecture auf Englisch lesen


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Welt No 11 – Song für ndr3 tv-Beitrag „Hexen Heute“

NDR 3 TV:

Song „Welt No 11“ und Interview zu aktuellen Hexenritualen  – in: „Hexen Heute“, Film von Brigitte Pleiss und Ralf Kaiser, Lotta Medien/NDR3 1986

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Computer und Kreativität: Computermusik

siehe Menü > „Computer und Kreativität“

Perincioli, C.,  Rentmeister, C. (1990): Computer und Kreativität: Ein Kompendium für Computer-Grafik, – Animation, -Musik und Video ´Köln (DuMont),  Kap.IV „Musik“ und Kap. V „Computer und Kreativität“

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